 * * *    C o n w a y  s      G a m e      o f      L i f e    * * * 
 
2015-2019 Mario Rembold (Version 1.03) 
mario@melancholodic.de 
www.mariorembold.de 
_________________________________ 
LIZENZ 
Dieses Programm ist ausschlielich zum privaten Gebrauch bestimmt. Verffentlichung und Bearbeitung nur mit meiner Zustimmung. Ich bernehme keine Garantie dafr, dass die Software fehlerfrei luft. Verwendung auf eigene Gefahr. Das Programm darfst Du kostenfrei nutzen und im privaten Rahmen weitergeben. 
 
Falls Du mir dennoch eine Aufmerksamkeit in finanzieller Form zukommen lassen willst, dann freue ich mich natrlich. Bitte kontaktiere mich in diesem Fall ber meine oben genannte Webseite :-) 
_________________________________ 
INSTALLATION.... 
... ist nicht notwendig. Allerdings muss das Microsoft-.NET-Framework installiert sein. Dann sollte das Programm ganz einfach durch Doppelklick auf die *.exe-Datei laufen. 
_________________________________ 
ANLEITUNG 
Wer gleich loslegen will: Mit Starte Zyklen erwacht Conways Welt zum Leben. Die Geschwindigkeit kannst Du am Balken regulieren. Stoppe Zyklen hlt die Welt an, und mit Neues Spiel generierst Du ein neues Spielfeld. 
 
Nun etwas ausfhrlicher: 
1977 hat der Mathematiker John Horton Conway sein Game of Life entworfen. Es handelt sich um einen zellulren Automaten mit einfachen Spielregeln: In einem zweidimensionalen Gitternetz stellt jedes Quadrat eine Zelle dar, die lebt oder nicht lebt. Lebende Zellen sind in meiner Version des Spiels schwarz dargestellt, Quadrate mit nicht lebenden Zellen bleiben leer und sind wei (ich nenne sie einfach leere Zellen). 
 
Hat eine lebende Zelle weniger als zwei Nachbarn, so stirbt sie an Einsamkeit; hat sie mehr als drei Nachbarn, so stirbt sie im Gedrnge. Nur bei genau zwei oder drei Nachbarn berlebt sie bis in die Folgegeneration. Diese berlebensregel nennt sich daher 23 (weil zwei oder drei Nachbarn zum berleben notwendig sind; es werden immer die Ziffern angegeben, bei deren Anzahl an lebenden Nachbarn eine Zelle in der Folgegeneration noch lebt). 
 
Eine leere Zelle wiederum kann zum Leben erweckt werden, nmlich wenn sie genau drei lebende Nachbarn hat. Die Geburtsregel lautet daher 3. 
 
Zur Nachbarschaft einer Zelle zhlen in Conways Originalfassung alle acht Quadrate der unmittelbaren Umgebung. Diese sind im Uhrzeigersinn durchnummeriert: Oben links liegt Position 1, dann folgt die 2 usw. bis zur Position 8 links neben der Zelle. Diese Nachbarschaftsregel wird hier als 12345678 gekennzeichnet und nennt sich Moore-Nachbarschaft. Zur Veranschaulichung eine Skizze, bei der das X die Zelle darstellt, aus deren Sicht wir die umliegenden Zellen (nummeriert von 1 bis 8) betrachten: 
 
	1	2	3 
	8	X	4 
	7	6	5 
 
In meiner Version des Spiels kann man die Regeln anpassen und auch von Conways Originalversion abweichen. So knnte man als Nachbarschaft auch 2468 whlen: 
 
	 	2	  
	8	X	4 
	 	6	  
 
Dabei ist die Zelle (X) blind fr ihre diagonalen Nachbarn und nimmt nur die Zellen oben (2), rechts (4), unten (6) und links (8) von sich selbst wahr. Es handelt sich dann um die Von-Neumann-Nachbarschaft. Du kannst die Zellen auch auf dem rechten Auge blind machen. Dann beachten sie blo die linken Nachbarn. Die Nachbarschaft lautet dann 178: 
 
	1	 	 
	8	X	 
	7	 	 
 
Auch andere Nachbarschaften kannst Du ausprobieren und diese sogar fr lebende und leere Zellen unterschiedlich festlegen. Ebenso kannst Du die berlebensregel und die Geburtsregel verndern. Beispiel: Mit der berlebensregel 035 bleiben fr die Folgegeneration nur Zellen erhalten, die null, drei oder fnf Nachbarn haben. Die Geburtsregel 2456 fhrt dazu, dass jede leere Zelle, die zwei, vier, fnf oder sechs Nachbarn hat, in der nchsten Generation zum Leben erwacht. Falls Du mchtest, dass eine leere Zelle niemals voll wird oder dass eine lebende Zelle immer stirbt, dann whle die Regel 9 (denn die Bedingung 9 lebende Nachbarn vorhanden kann ja nie erfllt sein). Der Zellulre Automat Seeds nutzt fr lebende Zellen die Regel 9 und fr leere Zellen die Regel 2. Probier es mal aus! 
 
Unter Erweitert kannst Du auch komplizierte Regeln definieren, die nur fr von Dir festgelegte Verhltnisse zwischen lebenden und leeren Zellen gelten. Damit kannst Du beispielsweise Welten basteln, in denen sich die Zellen strker vermehren, wenn die Zelldichte gering ist. ACHTUNG: Diese erweiterten Einstellungen laufen derzeit noch instabil; das Programm hngt sich manchmal auf, wenn Du erweiterte Regeln anwendest! 
 
Standardmig startet das Spiel mit zufllig geflltem Spielfeld. Klickst Du auf Neues Spiel, wird ein neues Zufallsfeld generiert. Du kannst aber auch selbst Objekte ins Feld malen und Deine Vorlagen abspeichern (Datei und dann speichern unter). Voreingestellt ist die Dateiendung life. Aber Du kannst sie auch anders benennen. Es sind ganz normale Textdateien nach ANSI-Norm. 
 
Viel Spa in Conways Welt wnscht 
 
Mario 
 